Saisonstart Berlin Parade
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Als ich heute gegen 12 Uhr meine Augen öffnete, richtete sich mein erster Blick gen Himmel.
Hmm, es war grau und der Geruch von Regen lag in der Luft.
Ich dachte, VERDAMMT, dass kanns doch nicht sein.
Gestern zog ich mit meinen Jungs um die Häuser und war gegen 3 Uhr zu Hause. Ich hatte mich extra ein wenig zurück genommen, weil ich unbedingt an der ersten Parade diesen Jahres teilnehmen wollte.
Und dann das?! Sollte sie ausfallen?
Ich betete zu Gott.
"Lieber Herr der Rollen, Frames, Innenschuhe, Schnallen, Schäfte etc. Bitte, bitte, lass uns den Tag geniessen und bescher uns keinen Regen".
Und so war es auch. Naja, grössten Teils.
Ja, es scheint ihn tatsächlich zu geben, den Skategott.
Ich hätte ihn mal lieber um etwas Sonne anbeten sollen.
Er schenkte uns zwar Trockenheit, aber zum Ende hin spendierte er uns eine kleine Portion Regen und ordentlich Wind.
Der Regen sollte uns aber nicht weiter stören, da es gut 2 km vor dem Ende anfangen sollte und das nur leicht.
Als ich aus dem Haus ging war der Himmel immer noch grau.
Ich stieg ins Auto und machte mich auf den Weg zum Potsdamer Platz. Dort sollte die Parade starten.
Angekommen, schraubte ich mir ein hi/low Setup auf die Skates.
Es waren einige Skater am Startbereich zu sehen. Ich schätze in etwa 50.
Es war 14.45 Uhr und 15 Minuten Zeit bis zum Start.
In dieser Viertel Stunde wuchs die Teilnehmerzahl auf etwa 200.
Mehr sollten nicht kommen.
Hätten mal mehr gebetet! Und zwar für eine höhere Teilnehmerzahl.
Nun gut, mach ich beim nächsten mal. ;-)
Ok, zurück zum eigentlichen Zweck dieses Beitrages. Ich möchte euch die Parade natürlich schmackhaft machen.
Meine Beine wurden immer nervöser, sie wollten endlich losdüsen. Ich schaute auf die Ampel. Ihr fragt euch Ampel!?
Ja, Ampel. Es ist die erste Europas und sie steht auf dem Potsdamer Platz. An dieser ist eine Uhr die nun 15 Uhr schlug.
Mit lautem Gebrüll ging es los. Endlich, vorbei an etlichen Touristen die Beifall klatschten. Ich fühlte mich gut.
Es ging vorbei am Regierungsviertel durch Mitte, ein wenig hinein nach Friedrichshain und schliesslich zum Brandenburger Tor.
Dort machten wir eine kleine Pause bis es anschliessend in Richtung Kurfürstendamm weiterging.
Von dort aus fuhren wir zur Potsdamer Strasse die letztendlich am Ziel, dem Potsdamer Platz endet.
Dort angekommen, spürte ich das die Winterpause doch etwas länger gedauert hatte.
Ich war doch ein wenig durchnässt und ausser Puste.
Trotzdem war ich froh, die erste Parade diesen Jahres mitgemacht zu haben.
Denn jetzt weiss ich wieder was ich den ganzen Winter vermisst hatte.
Das skaten!
Ich und die Strasse, die Strasse und ich. Ein geiles Gefühl.
So und jetzt nehm ich ein Fussbad.
Baba, Basti.

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